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	<title>Horsemanship &#8211; Creating Horseman by Katharina Theisinger</title>
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	<description>Lizenzierte 2** Parelli Natural Horsemanship Instruktorin</description>
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		<title>Fohlen ABC 2.0 -Jungpferdeausbildung im Natural Horsemanship</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2022 15:41:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was sollte ein junges Pferd wann können?]]></description>
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							<p><b>Das Fohlen-ABC 2.0 oder die natürliche Skala der Ausbildung </b></p><p> </p><p><span style="font-weight: 400;">Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, ein möglichst junges Pferd zu kaufen. Die Vorteile hiervon liegen auf der Hand: Das Pferd bringt möglichst wenige schlechte Erfahrungen und Gewohnheiten mit, es ist gewissermaßen ein unbeschriebenes Blatt und Mensch und Tier können eine intensive Beziehung zueinander aufbauen. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Trotzdem oder gerade deshalb sollte man sehr genau wissen, was man tut. Denn wie sagt Pat Parelli gerne: </span><b>“The start of a young horse isn’t anything &#8211; it is everything.” </b></p><p><span style="font-weight: 400;">Mit dem richtigen Start legst du den Grundstein für eine</span><b> lebenslange Partnerschaft</b><span style="font-weight: 400;"> und ermöglichst dem Fohlen, zu einem souveränen Pferd heranzuwachsen, das es in der Welt der Menschen möglichst leicht haben wird. </span></p><p> </p><p><span style="font-weight: 400;">Vielleicht bist du selbst gerade in dieser Situation und hast dir ein Jungpferd gekauft (oder spielst mit dem Gedanken) oder du bist Stutenbesitzer und überlegst, ob du dir ein Fohlen aus deiner Stute ziehen möchtest. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Doch auch wenn du bereits ein Pferd mit “Altlasten” hast, ist der heutige Blogbeitrag absolut goldwert für dich &#8211; denn im Endeffekt geht es auch bei unseren erwachsenen Pferden um ganz ähnliche Dinge, die sich sehr leicht übertragen lassen. </span></p><p> </p><p><span style="font-weight: 400;">Um zu verstehen, was die Ausbildung eines Jungpferdes mit der Korrektur eines erwachsenen Pferdes zu tun hat, werfen wir kurz einen Blick in die Geschichte des Parelli Natural Horsemanship: </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Pat bestritt, bevor er die Pferdewelt revolutionierte, unzählige Rodeos und bewies ein gewisses Geschick dafür, sich von einem bockenden Pferd nicht so leicht absetzen zu lassen. Daher lag es nahe, dass er sich im Laufe der Jahre auch immer mehr dem Anreiten junger Pferde widmete. Schnell merkte er jedoch, dass diese Art von “Training” nicht das war, was er mit Pferden erreichen wollte &#8211; war es doch mehr ein “Brechen” der Tiere als das Aufbauen einer Partnerschaft. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Parelli lernte daraufhin viele Jahre bei den besten Horsemen in Amerika. Er lernte andere Wege kennen mit Pferden zu arbeiten, studierte Herden in ihrer eigenen Dynamik und entwickelte selbst </span><b>ein Programm, das das Anreiten der jungen Pferde nicht nur immens vereinfachte, sondern es auch harmonischer und ungefährlicher gestaltete.</b><span style="font-weight: 400;"> Das Parelli-Programm war geboren! </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Anfangs also ein Programm für Trainer und Bereiter, entwickelte es sich über die Jahre zu einem der best-durchdachten </span><b>Menschen-Trainingsprogrammen </b><span style="font-weight: 400;">in Bezug auf den Umgang und die Arbeit mit Pferden. </span></p><p> </p><p><span style="font-weight: 400;">Grundsätzlich sollte man das Trainieren und Ausbilden junger Pferde den Profis überlassen &#8211; denn nur allzu schnell schleichen sich Fehler ein, die sich später zu unschönen Mustern ausbilden, welche nur schwer zu korrigieren sind. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Unter gewissen Voraussetzungen, etwa, wenn man schon ein hohes Level im Parelli-Programm erreicht hat oder einen Instruktoren zur Unterstützung hat, kann man sich auch selbst an das “Abenteuer Jungpferd” wagen &#8211; immer vorausgesetzt, dass man sich die </span><b>nötige Zeit nimmt und über das nötige Wissen verfügt bzw. sich Unterstützung holen kann. </b></p><p> </p><p><span style="font-weight: 400;">Die primäre Aufgabe des Menschen ist es nicht, dem Jungpferd “Kommandos” beizubringen, sondern vielmehr eine </span><b>Partnerschaft aufzubauen und dem Pferd zu erklären, wie es in unserer zivilisierten Welt zurecht kommt. </b></p><p><span style="font-weight: 400;">Damit sollte man recht früh beginnen, denn besondere Situationen, wie etwa ein medizinischer Notfall können es schnell nötig machen, dass das Fohlen “zahm” ist. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Während die Skala der Ausbildung gemäß der FN erst damit beginnt, wenn das junge Pferd geritten wird (alles davor fällt mehr oder weniger unter “Fohlen ABC”), </span><b>beginnt die Skala der Ausbildung im Natural Horsemanship bereits mit dem ersten Kontakt zwischen Mensch und Pferd. </b></p><p> </p><p><span style="font-weight: 400;">Im Folgenden möchte ich dir die einzelnen Schritte erläutern und an einigen Beispielen veranschaulichen. Falls du mehr darüber erfahren möchtest, wie junge Pferde “à la Parelli” gestartet werden, dann höre dir gerne auch meine neue Podcastfolge an. Dort berichte ich dir vom großen “Colt start” in Italien. </span></p><p> </p><p><b>Die natürliche Ausbildungsskala: </b></p><p><br /><b></b></p><ul><li aria-level="1"><b>Akzeptiere den Menschen als Freund, als Partner, als Leader: </b></li></ul><p><span style="font-weight: 400;">Eine echte Partnerschaft zwischen Mensch und Pferd stellt immer die Grundlage für alles dar, was wir mit dem Pferd erreichen können. Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass das junge Pferd </span><b>möglichst gute Erfahrungen mit den Menschen</b><span style="font-weight: 400;"> in seiner Umgebung macht. Das Jungpferd sollte lernen, dass der Mensch sein Freund ist und sich, auch wenn er so aussieht, </span><b>nicht wie ein Raubtier verhält.</b><span style="font-weight: 400;"> Der Mensch sollte viel Zeit damit verbringen, eine Beziehung zum Fohlen aufzubauen, am besten durch das “Friendly Game”. Hierfür dient zunächst der eigene Körper, indem das Pferdchen behutsam an Streicheleinheiten und Berührungen durch den Menschen gewöhnt wird und lernt, sich in Gegenwart des Menschen zu entspannen. Aber auch erste Gegenstände, wie zum Beispiel das Halfter können in diesen Einheiten bereits erklärt werden, indem man das Fohlen damit abstreicht und positive Verknüpfungen schafft. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Neben dem </span><b>ausgiebigen “Friendly Game” </b><span style="font-weight: 400;">sollte jedoch auch unbedingt darauf geachtet werden, dass der Mensch nach und nach </span><b>klare und faire Grenzen</b><span style="font-weight: 400;"> setzt. Auch ein Fohlen darf den Menschen nicht umrennen, beißen oder treten! Schließlich ist gegenseitiger Respekt absolute Bedingung für jede Art der Beziehung! </span></p><p><b>Mit zunehmendem Alter wird der Mensch immer mehr auch zum Leader für das junge Pferd. </b><span style="font-weight: 400;">Es lernt, Druck zu weichen und einem Gefühl zu folgen, indem man nach und nach die 7 Spiele etabliert. </span></p><p><br /><b></b></p><ul><li aria-level="1"><b>Akzeptiere den Sattel: Das Drauflegen, das Gurten, das Tragen in Stillstand und Bewegung </b></li></ul><p><span style="font-weight: 400;">Während der ersten Phase der Ausbildung, wenn das Jungpferd den Menschen kennenlernt, sollte es bereits auch den Menschen neben und über ihm kennenlernen &#8211; natürlich alles gemäß dem Alter und der Entwicklung des jungen Pferdes. </span><b>Das erste Aufsitzen ist hierbei nichts weiter als ein “Friendly Game”. </b></p><p><span style="font-weight: 400;">Besteht ein Vertrauensverhältnis zwischen Pferd und Mensch, kann damit begonnen werden, dem Jungpferd die Decke, das Pad und den Sattel zu zeigen. Auch hierfür werden wieder die 7 Spiele und Patterns, wie z.B. das</span><b> “Touch it” </b><span style="font-weight: 400;">genutzt. Kennt das Pferd das neue Objekt, kann gelehrt werden, dass das Pferd das Drauflegen des Sattels akzeptieren kann. Hierfür empfiehlt sich die Strategie von </span><b>Annäherung und Rückzug</b><span style="font-weight: 400;">. Kann das Pferd dabei Entspannung finden, kann mit dem Gurten begonnen werden. Hierbei ist zu beachten, dass man dies bereits im Vorfeld simuliert haben sollte, etwa indem man das Leadrope um die Gurtlage legt und den Gurt simuliert. </span></p><p><b>Durch das rücksichtsvolle Vorgehen können hier üble Zwänge, wie Sattel- oder Gurtzwang gar nicht erst entstehen! </b></p><p><span style="font-weight: 400;">Wichtig ist, dass das Pferd das Pad oder den Sattel sowohl im Stillstand als auch in der Bewegung tolerieren kann und sich davon nicht eingeengt fühlt. </span></p><p><br /><b></b></p><ul><li aria-level="1"><b>Akzeptiere den Reiter als Passagier und Steuermann </b></li></ul><p><span style="font-weight: 400;">Erst, wenn das Pferd die beiden Komponenten “Mensch” und “Sattel” bereits akzeptiert, werden die Einzelteile zusammengefügt und </span><b>aus dem Mensch wird ein Reiter. </b></p><p><span style="font-weight: 400;">Hier</span><b> verhält sich der Mensch zunächst relativ passiv</b><span style="font-weight: 400;"> und begleitet das Pferd einfach in seiner Erkundung des neuen Lebensabschnitts. Später kann er nach und nach das Steuer übernehmen und dem Pferd so immer mehr Führung und Form geben. Je nach Horsenality sollte mit der “Steuerung” früher oder später begonnen werden.</span><b> Klassischerweise beginnt die Ausbildung im Sattel mit dem Werkzeug, das das Pferd bereits vom Boden aus kennt: Knotenhalfter, Leadrope und ggf. Stick. </b></p><p><span style="font-weight: 400;">Da wir zur Kontrolle nur einen Zügel benötigen, ist es ganz zu Beginn absolut ausreichend, wenn wir das Seil nutzen. Später, wenn wir bereits eine grobe Richtung und Orientierung vorgeben wollen, nutzen wir die </span><b>Natural Hackamore</b><span style="font-weight: 400;">. Diese hat den Vorteil, dass sie weiterhin ohne Gebiss auskommt und auf bereits bekannte Weise über Nase und Genick wirkt. Gerade bei jungen Pferden im Zahnwechsel ist ein weiterer Vorteil, dass kein Gebiss auf wechselnde Zähne drückt und eventuell Schmerzen oder ein unangenehmes Gefühl hervorrufen kann. </span></p><p><b>Je nach Alter, Entwicklungsstand und Horsenality wechseln wir dann auf die Trense. </b><span style="font-weight: 400;">Zuvor muss das Pferd jedoch die grundlegende Lenkung verstanden haben. Erst dann folgt der letzte Schritt der Jungpferde-Ausbildung.</span></p><p><br /><b></b></p><ul><li aria-level="1"><b>Akzeptiere das Gebiss: Das Auftrensen, das Tragen, die Kommunikation damit </b></li></ul><p><span style="font-weight: 400;">Je feiner die Kommunikation mit unseren Pferden wird und der Fortschritt der Ausbildung vorangeht, desto komplexer kann auch die Hilfengebung erfolgen. Hierfür ist </span><b>ein Gebiss ein sehr gut geeignetes Hilfsmittel</b><span style="font-weight: 400;">, das wir unserem jungen Pferd erklären können. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Zunächst geht es um das </span><b>partnerschaftliche Auftrensen</b><span style="font-weight: 400;">. Hierfür lehren wir das Pferd, ähnlich wie beim Anziehen des Knotenhalfters, dass es sich hierbei wie ein Partner verhalten sollte. Ebenso müssen wir uns dabei wie ein Partner verhalten. Nachdem das freundschaftliche Trensen etabliert ist, kann es sinnvoll sein, dem </span><b>Pferd zunächst Zeit zu geben, sich mit dem Gebiss auseinanderzusetzen</b><span style="font-weight: 400;"> und es positiv zu verknüpfen. Hierfür kann die Trense beim Spielen noch ohne Zügel “blind” auf dem Pferdekopf liegen und das Pferd kann sich völlig ohne Druck damit auseinandersetzen. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Nach und nach kann die Trense schließlich auch zur Kommunikation genutzt werden. Dies ist der Punkt, an dem das Jungpferd allmählich auch in das Stadium des “Reitpferdes” übergeht und </span><b>die Skala der Ausbildung des Jungpferdes endet, die lebenslange Weiterbildung jedoch beginnt. </b></p><p> </p><p><span style="font-weight: 400;">Unser Jungpferd ist nach dieser “Reise” zu einem souveränen Partner herangewachsen und hat bereits viele Herausforderungen und Situationen gemeistert. </span></p><p><b>Es ist in allen drei Grundgangarten geritten, war in der Halle/auf dem Platz und im Gelände und akzeptiert den Menschen als Partner und Leader. </b></p><p><span style="font-weight: 400;">Eine solch umfang- und abwechslungsreiche Ausbildung fordert dem Menschen </span><b>viel Kompetenz und Gefühl</b><span style="font-weight: 400;"> ab. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Natürlich ist es besonders schön, wenn du gemeinsam mit deinem Pferd wachsen und lernen kannst, dabei solltest du aber unbedingt darauf achten, dass du bereits einige Erfahrungen sammeln konntest und ein gewisses Kompetenzlevel erreicht hast. Alternativ kannst du dir natürlich jederzeit Unterstützung holen. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Denn, wie Pat Parelli gerne sagt:</span><b> “Grün und grün gibt blau und schwarz.” </b><span style="font-weight: 400;">oder anders gesagt: Ein unerfahrenes Pferd mit unerfahrenem Reiter ergibt in der Regel blaue und schwarze Flecke ;) </span></p><p> </p><p><span style="font-weight: 400;">Trotz dieser Fallstricke kann ich dir sagen, dass es sich absolut lohnt, den Weg mit seinem Pferd (und professioneller Unterstützung!) gemeinsam zu gehen. </span></p><p><b>Viele Probleme im Umgang und beim Reiten können so gar nicht entstehen und die Verbindung zu deinem Pferd wird einmalig und super intensiv sein! </b></p><p><span style="font-weight: 400;">Außerdem hast du einen ganz entscheidenden Vorteil gegenüber einem Trainer oder Bereiter: </span><b>Du hast alle Zeit der Welt! </b><span style="font-weight: 400;">Du kannst die einzelnen Schritte immer dann gehen, wenn du merkst, ihr seid dafür bereit.  Und: Durch den täglichen Umgang mit deinem (Jung-)Pferd kannst du das Gelernte über Jahre intensivieren und festigen. </span></p><p> </p><p><span style="font-weight: 400;">Doch selbst, wenn du kein Jungpferd hast, oft lohnt es sich, gerade bei schwierigen Pferden, noch einmal an der Basis anzusetzen und das </span><b>Fundament zu überprüfen</b><span style="font-weight: 400;"> &#8211; auch hier kannst du dich an der natürlichen Skala der Ausbildung orientieren! </span></p><p> </p><p><span style="font-weight: 400;">So, und wenn du nun das Gefühl hast, dass dieser Weg genau der richtige für dich ist, dann buch dir gerne ein </span><b>unverbindliches Kennenlerngespräch</b><span style="font-weight: 400;">, damit wir herausfinden können, wie ich dich und dein Pferd auf dem spannenden Weg des lebenslangen Lernens begleiten und unterstützen kann! </span></p><p> </p><p><span style="font-weight: 400;">Ich wünsche dir viel Freude mit deinem Pferd und denk immer daran: </span><b>Alles, was du brauchst, steckt bereits in dir! </b></p><p> </p><p><b>Alles Liebe, </b></p><p><b>deine Kathi </b></p><p><br /><br /></p>						</div>
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		<title>Respektiert mich mein Pferd? Respekt im Sinne von Höflichkeit im Natural Horsemanship</title>
		<link>https://katharina-theisinger.com/respektiert-mich-mein-pferd-horsemanship/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2022 15:27:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Horsemanship]]></category>
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					<description><![CDATA[Respekt klingt im Deutschen schnell nach Drill und Unterordnung, aber was passiert wenn wir Respekt im Sinne von Höflichkeit betrachten?]]></description>
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							<p><span style="font-weight: 400;">So respektiert dich dein Pferd</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Warum Respekt keine Einbahnstraße ist und 5 Tipps, wie wir ihn uns verdienen können  </span></p><p> </p><p><b>R-E-S-P-E-K-T &#8211; Ein Wort, sieben Buchstaben und sicher 7000 Interpretationsmöglichkeiten! </b><span style="font-weight: 400;">Vermutlich niemand in der Reiterwelt kommt an diesem Begriff vorbei und muss ihn früher oder später für sich definieren. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">“Hau mal ordentlich drauf, dem fehlt der nötige Respekt!”, “So ein respektloses Verhalten würde ich bei meinem Pferd nie im Leben dulden!”, “Respekt muss man sich verdienen!” &#8211; die Liste der Floskeln zu diesem Thema ist im Pferdetraining und im Gespräch darüber sicher schier endlos. </span></p><p> </p><p><span style="font-weight: 400;">Ich möchte dir mit dem heutigen Blogpost meine Definition von Respekt erklären, dich ermutigen, den Begriff für dich selbst ganz neu zu klären und dir fünf Tipps mit auf den Weg geben, wie du eine </span><b>respektvolle und partnerschaftliche Beziehung</b><span style="font-weight: 400;"> zu deinem Pferd aufbauen kannst. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Wenn du nach dem Lesen noch tiefer in das Thema einsteigen willst, möchte ich dir auch gleich zu Beginn meine Podcast-Folge zum Respekt ans Herz legen. Diesen findest du überall dort, wo es Podcasts gibt. </span></p><p> </p><p><span style="font-weight: 400;">Meine persönliche Definition von Respekt </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Oder auch: Respekt ist keine Einbahnstraße </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Anders, als die Beispiele suggerieren, die ich dir in der Einleitung gegeben habe, definiere ich Respekt nicht als “blinder Gehorsam”, der auf Unterdrückung und Gewalt aufbaut. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Aber ich stimme dem letzten Zitat zu: Respekt muss man sich verdienen, er wird einem nicht geschenkt und man muss immer wieder neu beweisen, dass man Respekt verdient &#8211; aber eben nicht über lautes Machtgehabe und das Unterbuttern des Gegenübers. </span></p><p><b>Respekt ist für mich etwas, was man geschenkt bekommt, wenn man die Gegebenheiten dafür schafft. </b></p><p><span style="font-weight: 400;">Um Respekt zu verdienen, muss ich zuerst Respekt geben und bereit sein, an mir zu arbeiten und mich auf den Dialog mit dem Gegenüber, in diesem Fall mit meinem Pferd, einlassen. </span></p><p><b>Respekt ist eine sehr schöne Form des Feedbacks.</b><span style="font-weight: 400;"> Wenn mir jemand Respekt entgegenbringt, kann ich davon ausgehen, dass ich sein Vertrauen genieße, denn Respekt und Vertrauen gehen meiner Meinung nach immer Hand in Hand. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Wenn ich mein Pferd jedoch nicht in seiner ursprünglichen Natur respektiere und seine Bedürfnisse wahr- und ernstnehme, wird es mir kaum ehrlichen Respekt entgegen bringen. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Nehme ich seine Bedürfnisse jedoch wahr, kann ich gute Entscheidungen für mein Pferd treffen und es wird sich mir gerne anschließen und mich aus freien Stücken heraus respektieren. </span></p><p> </p><p><span style="font-weight: 400;">Wie definierst du Respekt? Mache dir gerne Notizen, was für dich Respekt bedeutet und wie du respektvolles Verhalten erkennen kannst.</span></p><p> </p><p><span style="font-weight: 400;">5 Tipps, wie wir uns den Respekt unseres Pferdes verdienen können </span></p><ul><li aria-level="1"><b>Natürliches Pferdeverhalten: Was ist Respekt für sie? Wen respektieren sie (und wieso)?</b></li></ul><p><b>Pferde sind geborene Herden- und Beutetiere.</b><span style="font-weight: 400;"> Ihre Kommunikation verläuft (bis auf wenige Ausnahmen) nonverbal und ohne großes Aufsehen zu erregen. Nur so haben sie es geschafft, über Millionen Jahre als Spezies zu überleben. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Macht man sich dies bewusst, ist es nicht verwunderlich, dass meist die Pferde die Leittiere sind und somit den Respekt und das Ansehen der Herde genießen, die es schaffen, über die leisen Töne ein gutes Vorbild zu sein, gute Entscheidungen für die Herde zu treffen und so zum </span><b>vertrauensvollen Leader</b><span style="font-weight: 400;"> werden. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Von wem könnten wir also besser lernen, was Respekt bedeutet und wie wir uns diesen verdienen können als von den Pferden selbst? </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Zwar können wir die Körpersprache der Pferde nicht 1:1 kopieren (was auch nicht zielführend wäre), aber wir können uns abschauen, dass Pferde zum Beispiel das Energielevel des Anderen aufgreifen und entsprechend reagieren. Dies geschieht im Bruchteil von Sekunden. Pferde sind absolute Experten darin, die Körpersprache des Anderen zu lesen. Es ist wichtig, dass wir uns dessen bewusst sind und immer wieder versuchen, die Kommunikation zu unserem Pferd zu verbessern, indem wir an unserem Ausdruck arbeiten. Dabei wollen wir stets so “leise” wie möglich sein, aber so effektiv wie nötig. Nur so können wir dem Pferd zeigen, dass wir einen Plan haben und diesen auch (friedlich) durchsetzen können. Dieses Vorgehen ist nicht neu, es entspricht den uralten Grundsätzen des Natural Horsemanships und trotzdem ist es aktueller denn je! </span></p><p><b>Mein Tipp:</b><span style="font-weight: 400;"> Beobachte so oft es geht Pferde unter möglichst natürlichen Bedingungen, z.B. auf der Koppel in ihrer Herde. Wer trifft die Entscheidungen, wer steht bei wem, wer erhält so viel Respekt, dass die anderen den Weg freiwillig frei machen und was macht dieses Pferd besonders? Alle diese Beobachtungen machen es dir einfacher, mit deinem Pferd zu kommunizieren und außerdem festigt es die Beziehung zwischen euch beiden extrem, wenn du es nicht nur zum Arbeiten aus der Herde zerrst, sondern dich auch ab und an ohne Ansprüche dazu gesellt. </span></p><ul><li aria-level="1"><b>Gute Entscheidungen für dein Pferd treffen</b></li></ul><p><span style="font-weight: 400;">Nachdem wir jetzt wissen, dass gute Leader gute Entscheidungen für ihre Herde treffen, sollten wir damit beginnen, dies auch für unsere “Herde”, also für uns und unser Pferd zu tun. Gute Entscheidungen treffen heißt für ein Pferd vor allem seine </span><b>vier Grundbedürfnisse</b><span style="font-weight: 400;"> zu befriedigen: </span><b>Sicherheit, Komfort, Spiel und Spaß und Futter</b><span style="font-weight: 400;">. Das letzte dieser Bedürfnisse ist sicher am einfachsten zu befriedigen, daher möchte ich darauf nicht weiter eingehen. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Sicherheit, Komfort, Spiel und Spaß sollte dein Pferd vor allem in deiner Gegenwart finden. Wenn ihr in eine brenzlige Situation kommt, ist es besonders wichtig, dass du einen guten Plan hast und dem Pferd zeigst, dass es dir vertrauen kann. Natürlich müssen auch mal unangenehme Dinge, wie ein Tierarzt-Besuch hinter sich gebracht werden, doch mit der richtigen Vorbereitung kann auch dieser entspannt und für das Pferd einigermaßen komfortabel ablaufen. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Trotzdem dürfen wir nicht vergessen, dass wir vergleichsweise wenig Zeit mit unseren Pferden verbringen. Den größten Teil des Tages verbringen sie in ihrem Zuhause und (hoffentlich) mit ihrer Herde. Es ist daher absolut wichtig, dass wir versuchen, </span><b>ein möglichst artgerechtes Zuhause für unsere Pferde zu finden</b><span style="font-weight: 400;">. Viele Probleme im Umgang und beim Reiten entstehen schlichtweg dadurch, dass die Pferde nicht artgerecht gehalten und ihnen so ihre natürlichen Bedürfnisse aberkannt werden. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Wer den ehrlichen Respekt seines Pferdes möchte, muss unbedingt auch seinem Pferd Respekt entgegen bringen. </span><b>Respekt ist keine Einbahnstraße!</b><span style="font-weight: 400;"> Respektiere ich die natürlichen Bedürfnisse meines Pferdes nicht, werde ich keinen ehrlichen Respekt erhalten, höchstens Gehorsam durch Unterwerfung. </span></p><ul><li aria-level="1"><b>Die 49/51 Regel </b></li></ul><p><span style="font-weight: 400;">Dein Pferd wird dich noch mehr respektieren, wenn du dich bereit erklärst, immer wieder mit ihm in den Dialog zu treten. Das heißt nicht, dass du ständig das tun solltest, was dein Pferd gerne möchte, wohl aber, dass du darauf achtest, die aktuelle Verfassung deines Pferdes zu berücksichtigen und die Antworten, die dein Pferd dir gibt, auch ernst zu nehmen. Das Zünglein an der Waage, gewissermaßen die allerletzte Entscheidungsmacht, das eine Prozent, das Sicherheitsnetz im Notfall &#8211; eben den nötigen Respekt &#8211; wird dein Pferd dir dann ganz automatisch entgegen bringen, wenn es merkt, dass du es ernst nimmst und nicht über seinen Kopf hinweg entscheidest, sondern eben das Beste für es im Sinn hast. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">In einem früheren Blog-Post habe ich die 49/51 Regel schon einmal ausführlich erklärt, daher möchte ich an dieser Stelle nur noch einmal in aller Kürze darauf eingehen. </span></p><p><b>In unserer menschengemachten, zivilisierten Welt ist es wichtig, dass wir in der Lage sind, unser Pferd im Notfall zu kontrollieren. </b><span style="font-weight: 400;">Ein “Stop!” am Straßenrand muss eben immer ein “Stop!” sein, da es sonst zu gefährlichen Situationen kommen kann. Trotzdem kann ich meinem Pferd, wenn die Voraussetzungen es zulassen und die Beziehung gefestigt ist, ein gewisses Mitspracherecht einräumen &#8211; eben mit der Option, jederzeit “Stop! Ab hier übernehme wieder ich!” sagen zu können. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Ein Chef, der dich ehrlich nach deiner Meinung fragt, wird von dir sicher mehr Respekt erhalten als ein Vorgesetzter, der dir das Gefühl gibt, deine Meinung würde nicht zählen. Trotzdem wird auch ein Chef, der sich mit dir berät, in letzter Instanz die Entscheidung treffen und für die Konsequenzen gerade stehen. </span></p><ul><li aria-level="1"><b>Einen Plan haben und diesen verfolgen oder auch: Die liebevoll, verlässliche Konsequenz </b></li></ul><p><span style="font-weight: 400;">Gute Leader zeichnen sich nicht nur durch gute Entscheidungen aus, sondern verfolgen auch einen </span><b>Plan, der das Wohl aller im Fokus hat</b><span style="font-weight: 400;">. Dieser Plan beinhaltet möglicherweise auch Schritte, die bei der Herde nicht zu sehr auf Begeisterung stoßen, aber eben notwendig sind, um ein gutes Leben zu führen. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Wir alle wollen, dass unsere Pferde ein möglichst sorgenfreies und langes Leben führen können. Deshalb sorgen wir uns um ihre Ausbildung und Gesundheit. Für ein Pferd macht es in diesem Moment vielleicht wenig Sinn, warum es diese oder jene Übung ausführen soll, wir hingegen wissen, dass dies die Rückenmuskulatur stärkt und deshalb wichtig ist. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Ein guter Leader wird seinem Pferd in diesem Fall mit </span><b>liebevoller Konsequenz</b><span style="font-weight: 400;"> die einzelnen Schritte des Plans zu erklären, aber auch darauf bestehen, dass er umgesetzt wird. </span><b>Nicht um jeden Preis und immer mit Blick auf die aktuelle Situation, aber konsequent. </b></p><p><span style="font-weight: 400;">Eine Freundin, die ständig ihre Versprechen bricht und sich nicht an Vereinbarungen hält, wird wohl die längste Zeit deine Freundin gewesen sein. Genau so ergeht es unseren Pferden. Menschen, die nicht verlässlich sind, eignen sich in den Augen unserer Pferde nicht als Leader und werden entsprechend behandelt. Es kommt zu Respektlosigkeit und so genannten “Unarten” im Umgang.  </span></p><ol><li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><b>Reflektieren und konstant verlässlich bleiben </b><span style="font-weight: 400;">  </span></li></ol><p><span style="font-weight: 400;">Wer mir schon länger folgt, weiß, dass ich ein absoluter Verfechter von persönlicher Weiterbildung und Reflexion bin. Um ein guter Leader für dein Pferd zu sein und dessen ehrlichen Respekt zu bekommen, ist es ebenfalls extrem wichtig, dass man sich selbst immer wieder reflektiert und daran arbeitet, besser zu werden. </span></p><p><b>Pferde leben viel stärker im Hier und Jetzt als wir. </b><span style="font-weight: 400;">Sicher kennst du die Situation auf einem Klassentreffen, indem man fast sofort wieder in die Rolle rutscht, die man auch zur Schulzeit hatte. Und dabei spielt es eigentlich keine Rolle, wie viel Zeit seitdem vergangen ist und wie sehr man sich weiterentwickelt hat. Menschen haben ein bestimmtes Bild von ihren Mitmenschen im Kopf und brauchen häufig sehr lange bis sie dieses durch ein aktuelleres ersetzen. Das liegt daran, dass wir Menschen sehr stark in der Vergangenheit und der Zukunft denken. Pferde hingegen leben stärker im Hier und Jetzt und so kommt es, dass ein Leader auch immer wieder aufs Neue beweisen muss, dass er seine Führungsqualitäten noch innehat. </span></p><p><b>Das Überleben der Herde ist davon abhängig, dass der Leader heute noch so verlässlich ist wie gestern,</b><span style="font-weight: 400;"> falls er das nicht ist, muss er ersetzt werden, sonst ist die Herde in Gefahr. Das bedeutet, dass wir unserem Pferd jeden Tag aufs Neue beweisen müssen, dass auch wir verlässlich sind. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Die gute Nachricht: Wenn du bisher eher nicht mit Führungsqualitäten geglänzt hast, kannst du die Meinung deines Pferdes über dich aber auch recht schnell wieder verändern. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Dabei sind es weniger die konkreten “Respekt-Übungen”, die du mit deinem Pferd ausführen kannst, noch hilft es, deinem Pferd Tricks beizubringen. Es sind die tägliche Haltung und das Auftreten, sowie der Umgang mit Schwierigkeiten im Alltag, die uns als souveränen Leader auszeichnen &#8211; oder eben auch nicht. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Du wirst auch nicht jeden Tag knallharte Rängkämpfe führen müssen, aber dein Pferd erwartet von dir, dass du eben solide und verlässlich bist und es führen kannst. Deshalb ist es extrem wichtig, dass du dich regelmäßig selbst reflektierst und weiterbildest &#8211; so kannst du dein Pferd (noch mehr) davon überzeugen, dass du ein zuverlässiger Leader bist, den es respektieren und dem es vertrauen kann. </span></p><p> </p><p><span style="font-weight: 400;">Zusammenfassend kann man also sagen, dass Respekt, zumindest in meiner Definition keine Einbahnstraße ist.</span><b> Nur, wenn du absolut dazu bereit bist, dein Pferd in seiner Natur zu respektieren und dessen Bedürfnissen gerecht wirst, wird dein Pferd dich vertrauensvoll respektieren. </b></p><p><span style="font-weight: 400;">Besteht schließlich dieser gegenseitige Respekt, kann daraus eine wundervolle, tiefe und ehrliche Partnerschaft entstehen, in die man gerne investiert und für die man sich bemüht, noch besser zu werden. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">“Horses run faster and jump higher out of heart and desire.” (Pat Parelli) </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Hast du den Respekt deines Pferdes gewonnen, können Dinge geschehen, die du dir bisher nicht erträumen konntest. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Dein Pferd verhält sich respektlos? Du brauchst Hilfe beim Respekt- und Beziehungsaufbau? Du suchst einen Horsemanship-Trainer, der dich dort abholt wo du stehst und dich ganzheitlich unterstützt? Dann melde dich sehr gerne bei mir &#8211; gemeinsam können wir eine Strategie entwickeln, wie ich dir bestmöglich dabei helfen kann, der perfekte Partner und Leader für dein Pferd zu werden! </span></p><p> </p><p><span style="font-weight: 400;">Ich sende dir liebevoll-respektvolle Grüße und wünsche dir eine schöne Zeit mit deinem Pferd! </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Bis bald, </span></p><p><span style="font-weight: 400;">deine Kathi </span><span style="font-weight: 400;"><br /><br /></span></p><p><br /><br /></p>						</div>
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		<title>Dein 5 Punkte Plan gegen schlechte Angewohnheiten bei deinem Pferd und natürlich auch bei dir</title>
		<link>https://katharina-theisinger.com/5-punkte-gegen-schlechte-angewohnheiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2022 12:24:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ship]]></category>
		<category><![CDATA[Horsemanship]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn du immer das selbe tust und denkst wirst du auch immer das selbe Ergebnis bekommen!]]></description>
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							<p>Gerade im Umgang mit neuen Schülerinnen und ihren Vierbeinern erlebe ich häufig, dass der Alltag von bestimmten Denkmustern und leider auch oft ungünstigen Angewohnheiten geprägt ist.<br />Das Pferd schubst und drängelt, zieht seinem Besitzer den Futtereimer aus der Hand, nimmt den Kopf beim Halftern oder Trensen so hoch, dass man eine Leiter bräuchte oder lässt sich schlecht Führen.<br />Sicher kennst du solche Beispiele auch zur Genüge. In kaum einem Stall kann man sie nicht finden und wenn wir ehrlich sind: Leider schleichen sich auch bei uns selbst manchmal schlechte Gewohnheiten ein.<br />Denn nicht nur unsere Pferde sind Mustertiere, sondern auch wir.<br />Viele dieser schlechten Angewohnheiten übernehmen wir ganz unbewusst und merken gar nicht, wie sehr sie uns im Alltag einschränken.<br />Da gibt es die „Vögelchen“, die ständig schnalzen und pfeifen, um ihr Pferd anzutreiben, die<br />„Griesgrämigen“, die ihr Pferd in Dauerschleife tadeln, aber auch die „Klopfer“, die ihre Pferde zum Lob so stark auf den Hals schlagen, dass man es noch einige Meter weiter hört.<br />Vielleicht hast du jetzt beim Lesen schon das ein oder andere Mal schuldbewusst lächeln müssen, weil du dich ertappt gefühlt hast oder du gleich an jemanden denken musstest, der ein Paradebeispiel für solche Gewohnheiten ist.<br />Fragen wir Freunde und Familie, so haben wir sicher auch im „normalen“ Alltag einige Angewohnheiten, die den anderen auf die Nerven gehen und die sie gerne eliminieren würden, aber darum soll es hier nicht gehen: Jeder Mensch hat bestimmte Eigenschaften, die andere Menschen besonders liebenswürdig oder besonders nervig finden und das ist auch gut so!<br />Wir müssen nicht allen gefallen und die Menschen, denen wir wirklich wichtig sind, sehen über diese kleinen Schwächen sicher auch gerne hinweg.<br />Mir geht es im heutigen Beitrag eher um die Gewohnheiten und damit verbundenen Denkmuster, die dich im Umgang mit deinem Pferd davon abhalten, eine wirklich tiefe Beziehung zu deinem Pferd aufzubauen und die Ergebnisse zu erzielen, die du dir wünscht!<br />Aber beginnen wir doch zunächst ganz wissenschaftlich-klassisch mit einer Definition: Eine Gewohnheit wird durch den Duden definiert als: „durch häufige und stete Wiederholung selbstverständlich gewordene Handlung, Haltung, Eigenheit; etwas oft nur noch mechanisch oder unbewusst Ausgeführtes“.<br />Das bedeutet, dass eine Gewohnheit sowohl häufig wiederholt wurde und sich inzwischen tief im<br />Verhalten eingebrannt hat, als auch unreflektiert und unbedacht ausgeführt wird. Diese beiden Faktoren machen es besonders schwer, schlechte Gewohnheiten abzulegen.<br />Wer sich selbst zum Beispiel das Rauchen abgewöhnt hat, weiß, dass es besonders schwer ist, auf die Zigarette zu verzichten, wenn man es in bestimmten Situationen getan hat, wie zum Beispiel nach dem Essen.<br />Man hat sich einfach daran gewöhnt und tut es ohne darüber nachzudenken.<br />Wie man es trotzdem schaffen kann, alte Gewohnheiten abzulegen, erkläre ich dir später.<br />Wie unterscheiden sich nun Gewohnheiten von Denkmustern?<br />Denkmuster werden vom Duden definiert als „gedanklich konzipiertes Muster der Funktion oder<br />Struktur von etwas, hypothetischer Entwurf“.<br />Ein Denkmuster ist also gewissermaßen eine Struktur, die wir uns in unserem Gehirn zurechtlegen, während eine Gewohnheit die Ausführung einer Tätigkeit ist. Während wir also bei einem Denkmuster (noch) nicht selbst aktiv werden, führen wir Gewohnheiten in der Regel (unbewusst) aus.<br />Eine Gemeinsamkeit gibt es jedoch dennoch: Sowohl Denkmuster als auch Gewohnheiten werden oft unbewusst gebildet und vollzogen.<br />Sie schleichen sich langsam ein und können nur schwer verändert werden, da Menschen sehr empfänglich für Denkmuster und Gewohnheiten sind und gerne an diesen festhalten.<br />Aber warum verfallen wir so gerne in Denkmuster und Gewohnheiten? Um das herauszufinden, muss wir uns zunächst bewusst machen, für was wir Denkmuster und Gewohnheiten brauchen.<br />Menschen sind in der Lage, hochkomplexe Sinnzusammenhänge zu erkennen und viele Informationen gleichzeitig zu filtern und zu verarbeiten.</p><p>Trotzdem ist die Welt in ihrer vollen Komplexität für den Menschen nicht verständlich. In jedem<br />Moment prasseln so viele Reize auf uns und unsere Sinne ein, dass diese unmöglich alle gleichzeitig verarbeitet werden können.<br />Um dies zu verstehen, kann dir die folgende Übung helfen:<br />Stelle dich an einen Platz, an dem viel los ist. Zum Beispiel auf den Marktplatz in der Stadt oder, wenn du in einem großen Stall stehst, auch dort an einen Ort, der gerne und viel besucht wird.<br />Nimm nun wahr, was du sofort registrierst. Was nimmst du direkt wahr und was sticht dir gewissermaßen gleich ins Auge?<br />Konzentriere dich anschließend auf deine einzelnen Sinne, nimm wahr, was du siehst, hörst, riechst, schmeckst und spürst. Du wirst merken, dass dir mit höherer Aufmerksamkeit und Konzentration immer mehr Dinge auffallen werden.<br />Beim ersten Versuch hat dein Gehirn direkt gefiltert und Eindrücke ausgeblendet, die dir als nicht wichtig erschienen – und das ist auch gut so!<br />Wer ständig alles wahrnimmt, kann sich nicht auf das Wesentliche konzentrieren und wird früher<br />oder später große Probleme im Alltag bekommen, da derjenige von all den Eindrücken erdrückt<br />werden würde.<br />Ein zweiter wichtiger Faktor, dem wir uns bewusst werden müssen, ist Folgendes: Menschen sind<br />Mustertiere. Wir lieben Routinen, denn sie geben uns Sicherheit und gestatten uns, dass wir uns in<br />unserer komplexen Welt zurechtfinden.<br />Auch hier ein einfaches Beispiel: Nach einem langen Tag im Stall beschließt ihr, gemütlich im<br />Reiterstübchen Pizza zu essen. Du studierst also gefühlt stundenlang die lange Liste des Lieferservices und liest dir hunderte von Variationen durch, die durchaus interessant klingen. Und trotzdem entscheidest du dich für die Pizza Funghi, wie eigentlich immer.<br />Na, ertappt? Glaub mir, das ist ein völlig normales Verhalten! Wir lieben es, wenn wir das Gefühl<br />haben, wir hätten etwas unter Kontrolle und wüssten, was auf uns zukommt.<br />Doch nicht nur die Bestellung beim Pizza-Lieferservice ist oft von Gewohnheiten geprägt. Auch unser Alltag mit unseren Pferden ist voll von Denkmustern und Routinen.<br />Manchmal sind es sehr offensichtliche, wie etwa ein bestimmtes Vorgehen beim Misten des Stalles oder die immer gleiche Reihenfolge beim Hufe auskratzen.<br />Doch manchmal sind die Routinen auch etwas subtiler und müssen uns erst wieder bewusst gemacht werden.<br />Klopfe ich mein Pferd zur Belohnung kräftig auf den Hals statt es vielleicht lieber mit einer Pause zu belohnen? Oder mache ich mir beim Aufsteigen bereits Gedanken, dass der Rechtsgalopp wieder so schrecklich steif werden wird wie die letzten Male?<br />Grundsätzlich kann man sagen, dass es gute, schlechte und „neutrale“ Denkmuster und<br />Verhaltensweisen von uns im Umgang mit unseren Pferden gibt.<br />Zu jedem ein kurzes Beispiel:<br />Ein sehr destruktives Denkmuster wäre etwa der Gedanke: „Ich kann das nicht!“. Dieser Gedanke zerstört nicht nur das eigenen Selbstwertgefühl, er verhindert auch sehr sicher, dass wir uns selbst die Möglichkeit<br />geben, um zu wachsen. Wie wir solche destruktiven Denkmuster verändern können, erkläre ich dir später. Ein Beispiel für eine hilfreiche/gute Gewohnheit wäre vielleicht das automatisierte Aufsetzen des Reithelms bevor ich aufs Pferd steige.<br />Dieses Verhalten hat sich eingeschliffen und ich muss nicht mehr darüber nachdenken, es zu tun.<br />Gleichzeitig ist es mir dienlich, da es meine Sicherheit beim Reiten verstärkt.<br />Auch der reflexartige indirekte Zügel statt das Ziehen an beiden Zügeln, wenn etwas außer Kontrolle gerät, kann eine solche gute Gewohnheit sein.<br />Die eben beschriebene, immer gleiche Reihenfolge beim Hufe geben könnte ein Beispiel für eine<br />„neutrale“ Gewohnheit sein. Zwar entsteht nicht unbedingt ein Schaden oder ein großer Nutzen<br />(zumindest nicht bei jedem Pferd), allerdings sollten wir uns auch diese Gewohnheiten unbedingt vor Augen führen, damit wir sie gezielt steuern und zu unserem Nutzen verändern oder beibehalten können.<br />Auch hierfür ein Beispiel: Ein junges Fohlen, das von seinem Charakter her eher unsicher und ängstlich i<span style="color: var( --e-global-color-text );">st, findet vielleicht Sicherheit darin, wenn wir die Hufe immer in der gleichen Reihenfolge aufheben. Die</span><span style="color: var( --e-global-color-text );">Situation wird dann vorherseh- und für das Fohlen berechenbar.</span></p><p>Ein sehr sicheres und cleveres Pferd durchschaut diese Routine ebenfalls, nutzt sie jedoch vielleicht zu unserem Nachteil und macht sich einen Spaß daraus, immer genau den Huf wegzuziehen oder zu <span style="color: var( --e-global-color-text );">belasten, den wir als nächstes greifen möchten.</span></p><p>Hier könnte es dann möglicherweise helfen, die Reihenfolge immer wieder zu verändern, um das Pferd aufmerksam zu halten und es spielerisch zu fordern.<br />Nimm dir an dieser Stelle ruhig mal ein paar Minuten Zeit und überlege, welche Denkmuster und<br />Gewohnheiten sich bei dir im Umgang mit deinem Pferd eingeschlichen haben.<br />Notiere sie dir und erweitere die Liste bei Gelegenheit.<br />Versuche anschließend einzuordnen, ob die aufgelisteten Punkte eher positiv (+), negativ (-) oder neutral (+/-) sind.<br />Sicher möchtest du nun die negativen Denkmuster und Routinen stoppen oder in etwas weniger<br />destruktives umwandeln und die Liste vielleicht um den ein oder anderen positiven Aspekt ergänzen.<br />Allerdings weißt du ja aus eigener Erfahrung und vom Beginn des Blogbeitrags, wie schwer es tatsächlich ist, alte Gewohnheiten loszulassen oder zu verändern.<br />Doch nur, weil es schwierig ist, heißt es nicht, dass es unmöglich ist!<br />Ich habe ein paar Tipps für dich gesammelt, wie du es dennoch schaffen kannst:<br />Zunächst einmal: Herzlichen Glückwunsch!<br />Mit der Liste, die du dir gerade eben erstellt hast, hast du den ersten schweren Schritt schon geschafft – um Denkmuster und Gewohnheiten verändern zu können, müssen wir uns derer zunächst bewusst werden!<br />Nur, wenn wir über die Anwesenheit der negativen Routinen Bescheid wissen, können wir sie auch<br />angehen.<br />Du hast noch keine Liste geschrieben? Dann aber los, ich verspreche dir, es lohnt sich!<br />Nachdem du dich nun intensiv reflektiert hast (kein sehr schöner Schritt, sich einzugestehen, dass man häufig sehr destruktiv mit sich und seinem Pferd ist, ich weiß), kannst du nun zum etwas angenehmeren<br />Teil übergehen: Überlege dir, wie du die schlechten Angewohnheiten positiver gestalten kannst.<br />Hier kommt noch einmal das Denkmuster von vorhin zum Tragen: Statt „Ich kann das nicht.“ könntest du zum Beispiel „Ich kann das NOCH nicht.“ aufschreiben.<br />Notiere dir so viele positive Beispiele wie möglich und suche dir Unterstützung, wenn du nicht weißt, wie du eine schlechte Gewohnheit verändern sollst. Statt zu klopfen, könntest du streicheln, statt ständig zu schnalzen, könntest du die Zunge kurz an den Gaumen pressen usw.<br />Wichtig: Manchmal kann es sinnvoll sein, wenn man sich kleine „Brücken“ baut, gerade wenn man<br />eine Gewohnheit einfach nur „löschen“ möchte, dies aber nicht gleich kann (Beispiel: schnalzen).<br />Nun hast du eine super positive Liste mit tollen Denkmustern und Gewohnheiten! Jetzt nichts wie raus zum Pferd und diese etablieren!<br />Aber auch hier solltest du etwas sehr Wichtiges beachten: Versuche nicht sofort ALLE Denkmuster und Gewohnheiten zu erneuern, sondern fange klein an. Nimm dir zunächst etwas vor, was dir möglichst leicht fällt und worauf du dich zunächst fokussieren kannst.<br />Mit jedem Erfolgserlebnis wird sich deine Motivation und Lust steigern, noch mehr zum Positiven zu verändern und du kannst auch die alten und hartnäckigen Fälle angehen.<br />Gib dir aber auch unbedingt die Zeit, die es braucht! Rechne damit, dass du mehrere Wochen, bei sehr fest verankerten Gedanken und Handlungen auch mehrere Monate hart an dir arbeiten musst.<br />Aber du wirst sehen – es lohnt sich! Denn es wird die Beziehung zu deinem Pferd und auch deine<br />Beziehung zu dir selbst auf ein ganz neues Level heben!<br />Der letzte Punkt, den ich unbedingt ansprechen möchte, ist: Erlaube dir Fehler!<br />Wir alle machen Fehler und Rückschritte. Doch ein Rückschritt ist immer noch ein Schritt und gehört zum Lernprozess dazu.<br />Werfe nicht sofort das Handtuch, wenn du EINMAL in ein altes Muster gefallen bist, sondern reflektiere die Situation und versuche beim nächsten Mal einfach etwas aufmerksamer zu sein, damit du dem Scheitern vorbeugen kannst.<br />Wie du jetzt weißt, sind Denkmuster und Gewohnheiten fest im Hirn verankert und wollen dort auch nicht unbedingt so leicht wieder heraus!</p><p>Psst! &#8211; Wenn dir das jetzt alles etwas viel war: Auf meinem Instagram-Account findest du bei den<br />Beiträgen noch einmal eine super kurze Zusammenfassung der eben aufgeführten 5 Schritte, wie<br />du alte Denkmuster loswirst!<br />Und weil Routine und Wiederholung nicht nur beim Etablieren von guten Gewohnheiten hilft, sondern auch beim Lernen enorm wichtig ist, hier das Wichtigste des heutigen Artikels noch einmal in aller<br />Kürze:<br /><strong>5 Fakten zu Denkmustern und Gewohnheiten und deren Veränderung:</strong><br />1. Gewohnheiten und Denkmuster vereinfachen uns den Alltag. Nur durch sie können wir uns in<br />unserer komplexen Welt überhaupt zurechtfinden.<br />2. Denkmuster und Gewohnheiten sind tief in unserem Denken und Handeln verankert und<br />geschehen meist unbewusst. Deshalb ist es so schwierig, sie zu verändern.<br />3. Schwierig heißt nicht unmöglich! Destruktive Denkmuster und Gewohnheiten können verändert werden. Du kannst es schaffen, wenn du willst!<br />4. Mit meinem 5-Punkte-Plan kannst du deine negativen Angewohnheiten abstellen oder in etwas<br />Hilfreiches verwandeln.<br />5. Wie immer gilt: Alles, was du brauchst, steckt bereits in dir und ich freue mich, wenn du dich<br />dafür entscheidest, dies mit mir gemeinsam aus dir herauszukitzeln!</p><p><br />Ich wünsche dir eine tolle Zeit mit deinem Pferd und viele konstruktive Denkmuster und Gewohnheiten!<br />Bis bald,<br />deine Kathi</p>						</div>
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		<title>Die Erfolgsgeschichte von Amelie- ein Hoch auf das Horsemanship-Intensivcoaching!</title>
		<link>https://katharina-theisinger.com/horsemanship-intensivcoaching-amelie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2022 08:12:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ship]]></category>
		<category><![CDATA[Horsemanship]]></category>
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					<description><![CDATA[In diesem Artikel kannst du Amelie's Erfolgsgeschichte, die sie dank des Intensivcoachings mit ihrem Pferd erreicht hat, lesen!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="6878" class="elementor elementor-6878">
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							<p><strong>Horsemanship-Booster:</strong></p>
<p><strong>Die Geschichte von Amelie und Friedrich im Interview</strong></p>
<p>Sicher bist du auf meiner Website oder auf Instagram schon auf das Herzstück meiner Arbeit gestoßen:<br />Das Horsemanship-Intensivcoaching!<br />Mir liegt es besonders am Herzen, meine Studenten so intensiv auszubilden, dass sie in der Lage sind, selbst der beste Trainer für ihr Pferd zu werden und völlig selbstständig gute Entscheidungen für sich und ihr Pferd treffen zu können.<br />Aber sicher kamen dir beim Lesen auch schon Fragen wie „Kann Pferdetraining online überhaupt funktionieren ohne, dass ich meinen Horsemanship-Trainer in der Nähe habe?“ oder „Kann mir Horsemanship oder Parelli mit den sieben Spielen bei meinem Problem überhaupt helfen?“.<br />Um diese Zweifel und Fragen aus dem Weg zu räumen, fragen wir am besten jemanden, der diesen Weg schon gemeinsam mit mir gegangen ist.</p>
<p>Amelie ist eine ehemalige Intensiv-Coaching-Teilnehmerin und hat sehr erfolgreich an meinem<br />Programm teilgenommen.<br />Ich konnte sie für ein kurzes Interview begeistern, damit sie dir ganz exklusiv und ehrlich von ihren<br />Erfahrungen berichtet.</p>
<p><br /><strong>Hier also das Interview in voller Länge:</strong></p>
<p><br /><strong>Creating Horseman (CH):</strong> Hallo liebe Amelie, bevor wir jetzt gleich mit deiner Erfolgsgeschichte<br />starten – erzähl uns doch mal kurz, wer du bist, was du machst und wo dein reiterlicher Schwerpunkt liegt.</p>
<p><br /><strong>Amelie (A):</strong> Hallo! Ich bin Amelie und ich habe seit über 20 Jahren Pferde. Ich reite freizeitmäßig<br />Springen, Dressur und im Gelände.<br />Mein Pferd Friedrich ist ein mittlerweile elfjähriger Wallach, den ich selbst aus meiner Stute gezogen habe. Charakterlich ist er sehr extrovertiert und neugierig und steht auf Action. Deshalb ist er auch schnell gelangweilt und denkt sich dann gerne mal Dummheiten aus.<br />Da ich aber eher introvertiert und ruhig bin, matchen Friedrich und ich auf den ersten Blick nicht ganz so gut.</p>
<p><br /><strong>CH:</strong> Bitte beschreib uns doch mal eure Ausgangssituation, bevor du Intensiv-Coaching-Teilnehmerin wurdest und wir zusammengearbeitet haben.</p>
<p><br /><strong>A:</strong> Mein Friedrich ist ein sehr großes, kräftiges Pferd, das Action liebt! Wenn ihm aber etwas zu viel wurde, ließ er mich gerne mal stehen und riss sich los, da er sehr impulsiv ist. Auf diese Art hat er mich stark eingeschüchtert und gestresst. Mein Verhalten hat ihn dann wiederum verunsichert und so haben wir uns regelmäßig gegenseitig aufgeschaukelt.<br />Wenn Friedrich gestresst war, neigte er zu Übersprungshandlungen und biss in die Zügel oder Führstricke.<br />Manchmal ist er auch einfach an der Hand losgebockt.<br />Ich hatte tatsächlich auch einmal einen Unfall mit meinem Pferd und danach kam bei mir eine große Angst vorm Reiten auf.<br />Die Reithalle habe ich nur noch sehr früh oder sehr spät genutzt, damit ich möglichst alleine bin. An Arbeit auf dem Reitplatz war zu diesem Zeitpunkt gar nicht zu denken – höchstens im Sommer wenn es richtig heiß war und wir alleine waren.<br />Ins Gelände zum Ausreiten oder Spazieren gehen sind wir gar nicht gegangen.<br />Die Zeit miteinander war immer sehr stressig und unsicher und wirklich etwas beibringen konnte ich ihm gar nicht, weil er mir oft nicht richtig zugehört hat und auch gymnastizierende Arbeit war undenkbar.<br />Dementsprechend war er auch körperlich in einer eher unguten Verfassung.</p>
<p><br /><strong>CH:</strong> Was war rückblickend dein Motiv, warum du mit mir zusammenarbeiten wolltest?</p>
<p><strong>A:</strong> Ich war auf der Suche nach Hilfe, aber ich wollte keine Hilfe von einem „FN-Reiter“. Ich war früher immer unzufrieden mit meinen Reitlehrern, wusste aber auch nicht so richtig, was mich an diesem Reitunterricht gestört hatte.<br />Rückblickend kann ich nun sagen, dass mein Pferd zwar immer „irgendwie“ lief, es mich aber nie<br />wirklich verstanden hat. Es fehlte ihm an Verständnis und Motivation und dadurch war er sehr gestresst.<br />Es war kein Miteinander, was mein Pferd und ich miteinander hatten.<br />Aus diesem Grund habe ich etwas anderes gesucht und da ich bereits einmal an einem Parelli-Kurs<br />teilgenommen hatte, fand ich das sehr schön und habe dich dann über deine Website kontaktiert.<br />Parallel dazu wurdest du mir von einer Stallkollegin empfohlen. Daraufhin sprang ich dann über meinen Schatten und probierte es einfach aus!<br />Anfangs war ich allerdings ein bisschen skeptisch&#8230;</p>
<p><br /><strong>CH:</strong> Oh ja, ich erinnere mich gut.</p>
<p><br /><strong>A:</strong> Ja, ich war sehr unsicher, ob das Online-Coaching oder der Reitunterricht auf Distanz tatsächlich funktionieren konnte, gerade auch für mich als Natural Horsemanship Einsteiger. Da hast du mich aber sehr schnell überzeugen können, dass dein Programm sehr wirkungsvoll ist und ich war ziemlich schnell ziemlich begeistert!</p>
<p><br /><strong>CH:</strong> Ich freue mich sehr, dass ich dich überzeugen konnte! Beschreib doch bitte mal, was dein Ziel war. Was hast du dir von der Zusammenarbeit erhofft?</p>
<p><br /><strong>A:</strong> Ich habe mir die Fähigkeiten und das Wissen erhofft, um die Aufmerksamkeit meines Pferdes zu erlangen, ihm und mir gleichermaßen Sicherheit zu geben und dass wir dadurch keinen Stress mehr im Umgang miteinander und wenn wir zusammen unterwegs sind, haben.<br />Mein Ziel war es, ein offenes und entspanntes Pferd zu haben, mit dem ich mir etwas zusammen<br />erarbeiten kann.</p>
<p><br /><strong>CH:</strong> Was würdest du sagen, hast du durch die Zusammenarbeit erreicht?</p>
<p><br /><strong>A:</strong> Genau das, was ich mir vorgenommen habe. Und noch viel mehr! (lacht) Der Friedrich und ich haben eine richtige Partnerschaft entwickelt und eine Verbundenheit erlangt – das ist echt irre!<br />Manchmal schenkt er mir ganz viel Nähe und Entspanntheit, er kaut und gähnt dann und macht die Augen zu. Das sind total schöne Momente, die mich wirklich happy machen!<br />Wir können inzwischen alles ohne Stress machen und sind nicht mehr eingeschränkt in unseren Tun. Falls es doch mal stressig werden sollte, was aber so gut wie nie vorkommt, weiß ich sofort, was ich tun kann, um das abzustellen.<br />Reiten ohne Angst, spazieren gehen, entspannt ausreiten – alles klappt auf einmal!</p>
<p><br /><strong>CH:</strong> Das volle Programm also?</p>
<p><br /><strong>A:</strong> Ja, das volle Programm! Alles ist möglich! Selbst das Verladen in den Hänger und wo anders<br />hinfahren zum Trainieren ist möglich. Es ist keine Aufgeregtheit oder Angst mehr da, dass sich das Pferd losreißt oder etwas anderes passiert.</p>
<p><br /><strong>CH:</strong> Voll schön! Das klingt, als hättet ihr viel Spaß zusammen. Wie würdest du denn die Zusammenarbeit mit mir beschreiben?</p>
<p><br /><strong>A:</strong> Total angenehm! Du bist sehr sehr nett und offen und du gibst tolle Hilfestellungen!<br />Das Parelli-Programm hat eine super Struktur, dadurch erhält man einen perfekten „Roten Faden“ für sich und sein Pferd. Es ist eben nicht nur eine Pferdeausbildung, sondern noch viel mehr eine<br />Menschenausbildung und fördert extrem die Beziehung zwischen Mensch und Pferd.<br />Es ist eben nicht nur ein Pferde Online-Kurs, der unter einem bestimmten Thema, wie zum Beispiel „Gelassenheitstraining“ steht, sondern eine super intensive Zeit, die ganzheitlich und individuell auf dich und dein Pferd eingeht.<br />Kathi, du hast total viel Input geben können und ich finde es mega gut, dass man jede Woche einen Wochenplan bekommt, sodass man auch alleine strukturiert arbeiten und sein Ziel weiterverfolgen kann.</p>
<p><strong>CH:</strong> Mit dem Wochenplan weißt du dann eigentlich immer, was du zu tun hast, oder?</p>
<p><br /><strong>A:</strong> Genau! Es ist immer gut, wenn man einen Plan hat, den man „abarbeiten“ kann. Dadurch kommt Struktur ins tägliche Training und man macht mehr ohne darüber nach zu denken. Man kommt also mehr<br />ins effektiv arbeiten statt sich alles kaputt zu denken. Gleichzeitig ist das Training sehr abwechslungsreich<br />und beinhaltet sowohl Bodenarbeit als auch Übungen zum Reiten.</p>
<p><br /><strong>CH:</strong> Das freut mich sehr, dass die Wochenpläne dir so viel Sicherheit gegeben haben! Gab es denn etwas am Programm, was dich besonders überrascht hat?</p>
<p><br /><strong>A:</strong> Ja, tatsächlich. Ich hätte nie gedacht, dass dieses Training auf Distanz so gut funktioniert! Ich bin ganz angetan von dem Gedanken, dass wenn ich etwas in der Live-Unterrichtsstunde erreicht habe, zum Beispiel dass mein Pferd entspannt ist, dann habe ich das selbst erreicht!<br />Es lag nicht an der guten Energie des Trainers, der in der Mitte stand oder der mir sogar mein Pferd aus der Hand genommen hat, sondern ich habe es alleine geschafft.<br />Das hat mir ganz viel Sicherheit gegeben, auch für die Sessions alleine mit Friedrich und für die Zeit nach dem Intensiv-Coaching.<br />Ich wusste, dass ich es auch ohne Anleitung schaffen kann, weil ich es ja schon selbst geschafft hatte.<br />Natürlich mit dir und deinen guten Ratschlägen im Ohr, aber wenn man es von der Präsenz und Energie und allem selbst hinbekommen hat, dann ist man gleich viel zuversichtlicher, dass man das in kritischen Situationen auch selbst schafft!<br />Richtig toll finde ich auch die Protokolle, die man bekommt und in denen man jederzeit nachlesen kann, falls man etwas vergessen sollte (was einem ja doch schnell passiert). Gerade auch in einer Stunde, die voll mit Input ist, geht häufig etwas verloren, was man später jedoch noch einmal brauchen könnte. So kann man es dann ganz entspannt noch einmal nachlesen.</p>
<p><br /><strong>CH:</strong> Okay und warum würdest du sagen, hast du dich ausgerechnet für mich entschieden?</p>
<p><br /><strong>A:</strong> Also du warst ja quasi eine Empfehlung meiner Stallkollegin und daraufhin habe ich mich dann über deine Website über dich informiert, was mich total angesprochen hat!<br />Ich wurde nicht enttäuscht – es hat sich alles einfach bestätigt und ich würde mich jederzeit wieder für dich entscheiden – Einfach weil du dir so super viel Mühe gibst und ein unglaublich tolles Ziel verfolgst:<br />Deine Schützlinge so weit ausbilden, dass sie nach dieser intensiven Zeit auch alleine zurecht kommen und nicht ewig in der Abhängigkeit eines Reitlehrers in der Nähe stehen.</p>
<p><br /><strong>CH:</strong> Ja, genau das ist mein Ziel: dass die Leute aus dieser Abhängigkeit herauskommen, dass immer jemand kommen muss, damit sie zielführend mit ihrem Pferd arbeiten können. Ich möchte, dass meine Studenten selbst wissen, was zu tun ist und selbstständig den nächsten Schritt kennen und ihn auch gehen und dadurch unabhängig agieren können.</p>
<p><br /><strong>A:</strong> Ja genau, das habe ich zu 100% erfahren und es hat tatsächlich auch geklappt (lacht).</p>
<p><br /><strong>CH:</strong> Wem würdest du denn eine Zusammenarbeit mit mir empfehlen?</p>
<p><br /><strong>A:</strong> Eigentlich allen, die eine echte Partnerschaft mit ihrem Pferd eingehen, ihr Pferd verstehen und Spaß mit ihm haben wollen – eben allen, die ein echter Horseman werden wollen!<br />Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Seit dem Intensiv-Coaching haben Friedrich und ich eine<br />unglaublich schöne Zeit und so viel Spaß miteinander!</p>
<p><br /><strong>CH:</strong> Und genau so sollte es schließlich auch sein! Die Pferde sind unser Hobby und ein Hobby sollte man wirklich genießen können und der Pferdealltag sollte keine zusätzliche Stressbelastung in dem anstrengenden Alltag, den wir sowieso schon haben, sein, sondern wir sollten es wirklich als Erholungsort empfinden können.<br />Ich danke dir sehr für das Interview, liebe Amelie und natürlich für die schöne Zusammenarbeit!</p>
<p>Geht es dir ähnlich wie Amelie mit ihrem Friedrich vor unserem Coaching? Hast du dich bei der<br />Problembeschreibung erkannt oder zeigt dein Pferd ein ganz ähnliches Verhalten?<br /><strong>Dann buche dir noch heute dein erstes Kennenlerngespräch und lass uns den Schritt in eine entspannte</strong><br /><strong>Zukunft mit deinem Pferd zusammen gehen!</strong></p>
<p><br />Ich freue mich sehr auf dich und deine Geschichte!<br />Bis bald,<br />deine Kathi</p>						</div>
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